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20. Spieltag, Landesliga Sachsen, NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 (3.) –II.) FSV ZWICKAU(II.) (7.)
(Sonntag, den 16. März 2014, Anstoß 15 Uhr, Stadion „Junge Welt“, Görlitz)

Ein schöner Fußballspruch besagt, dass jede schöne Serie einmal zu Ende geht. So leider auch bei den Gelb-Weißen, die in Hohenstein-Ernstthal beim dortigen VfL05 vorigen Sonntag unglücklich mit 1:2 verloren.

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Steht der Erfolgstrainer vor dem Rausschmiss?

Der Fußballverein Gelb-Weiß Görlitz orientiert sich neu. Prominentestes Opfer könnte Trainer Fred Wonneberger werden. Den Anhängern gefällt das nicht.


Wer das Landesliga-Kreisderby zwischen Görlitz und See vor gut einer Woche besuchte, rieb sich verwundert die Augen. Anhänger hatten auf beiden Seiten des Platzes große Banner „Pro Wonne“ angebracht und winkten mit Schildchen mit ähnlichen Aufschriften. Sie unterstützten damit Trainer Fred Wonneberger. Solche Aktionen kennt man sonst nur dort, wo der von den Fans geliebte Trainer vom Vorstand nach einer Misserfolgsserie infrage gestellt wird. Görlitz aber steht auf einem guten dritten Platz, hatte zu diesem Zeitpunkt seit 15 Spielen nicht verloren. Die Gerüchteküche unter den Fußballanhängern der Region brodelt: Wonneberger soll entlassen werden. Sponsoren ziehen sich angeblich zurück. Und wer weiß, ob der größte Görlitzer Fußballverein künftig noch eine Mannschaft in Sachsens höchster Spielklasse stellen wird.

Anfragen beim Verein stoßen generell auf Missmut. Man will offensichtlich über Dinge, die noch nicht in trockenen Tüchern sind, nur ungern reden. Aber immerhin, eines wird klar. Der Verein will sich strategisch neu ausrichten, und das hat Auswirkungen auf die erste Männermannschaft und unter Umständen auch auf die Zukunft von Trainer Fred Wonneberger. Der Vorstandsvorsitzende Hagen Grothe erklärt: „Wir müssen generell den Gesamtverein im Auge haben, nicht nur die erste Männermannschaft. Richtig ist auch, dass wir gern mehr Fußballer aus der Region in dieser Mannschaft sehen würden. Und zu unserer Strategie gehört es deshalb auch, die Nachwuchsarbeit zu intensivieren.“ Präsident Carsten Liebig wird noch deutlicher: „Wir können und wollen nicht über unseren finanziellen Verhältnissen leben. Und Landesligaspitze ist diesbezüglich unsere Schmerzgrenze. Ein Aufstieg in die Oberliga ist finanziell gesehen nicht machbar, zumal dann unsere Spielstätte Junge Welt den Anforderungen nicht mehr gerecht werden würde.“ Und im Stadion, wo gebaut werden soll, sei noch nichts Sichtbares passiert. Deshalb sei es richtig, sich von dem Ziel Oberliga zu verabschieden und verstärkt auf den eigenen Nachwuchs zu setzen.

Was sich erst einmal gut anhört – eigener Nachwuchs in die Landesligamannschaft – könnte sich allerdings als schwierig erweisen. Der Grund: In der Landesliga tummeln sich Spieler, die ihre Ausbildung in einer Sportschule genossen haben, dort über Jahre hinweg mit sechs Trainingseinheiten pro Woche (inklusive Sportunterricht) ausgebildet wurden, dann aber den Sprung in den ganz großen Fußball nicht geschafft haben. Sie bestimmen das Niveau. Auch das Görlitzer Team besteht mit ganz wenigen Ausnahmen aus solchen Spielern. Ein großer Teil kommt bereits aus der Region, wenn man damit einen 50-Kilometer-Umkreis unabhängig von Ländergrenzen meint.

Spielern, die diesen Schritt an die Sportschule nicht gegangen sind, gelingt es nur selten, diesen Rückstand wieder aufzuholen. Das setzt neben einer gehörigen Portion Talent extremen Trainingsfleiß voraus – über Jahre hinweg. Die Brücke dafür ist in Görlitz gebaut, über Nachwuchsmannschaften in der Bezirksliga, gemeinsames Training mit der ersten Mannschaft und einer Reservemannschaft in der Bezirksliga, die als Sprungbrett in die Top-Elf dienen kann. An dieser Stelle kommt Trainer Fred Wonneberger ins Spiel. Ihm wird vorgeworfen, dass zu wenige Spieler aus dem Görlitzer Nachwuchs bei ihm spielen. Ein Nachwuchstrainer des Vereins findet diesen Vorwurf ungerecht. Die Tür habe immer offen gestanden. Aber die jungen Spieler hätten den großen Aufwand gescheut und es vorgezogen, bei unterklassigen Vereinen zu spielen.

Die Strategiediskussion und vor allem die Personalie Wonneberger spalten nun den Verein. Der Riss macht auch vor Sponsoren nicht halt. Uwe Vüllings, einer der Geschäftsführer der Gleis- und Tiefbau GmbH, sagt zum Beispiel: „Ich bin der Meinung, dass die bisherige Strategie richtig war, für den eigenen Nachwuchs eine Brücke zu bauen, aber vor allem auf ehemalige Sportschüler möglichst aus unserer Region zu setzen. Wir brauchen ein starkes Aushängeschild erste Männermannschaft. Fred Wonneberger hat hervorragende Arbeit geleistet. Ihm sind die Erfolge maßgeblich zu verdanken.“ Hagen Grothe entgegnet: „Wenn wir über die Gesamtstrategie unseres Vereins nachdenken, gehören dazu selbstverständlich auch die Männermannschaften und die dazu gehörenden Trainer. Die Entscheidungen dazu sind in Vorstand und Präsidium noch nicht getroffen.  Auch müssen wir den gesamten Verein sehen, mit 326 Mitgliedern und 22 ehrenamtlichen Übungsleitern.“

Wegen der öffentlich aufgekommenen Diskussion soll es nun ein Fanforum geben – am Sonntag, nach dem Spiel gegen den FSV Zwickau II.

Frank Thümmler

Quelle: Sächsische Zeitung vom 12.03.2014

Anmerkung: Das für nach dem Spiel geplante Fanforum kann leider aus terminlichen Gründen nicht an diesem Sonntag stattfinden und wird auf einen nachfolgenden Termin verschoben.

Ein ganz ungewohntes Gefühl

19. Spieltag, Landesliga Sachsen, VFL05 HOHENSTEIN-ERNSTTHAL - NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 2:1 (1:1)

Mit dem letzten Aufgebot stiegen die Gelb-Weißen am Sonntag in die Kleinbusse des Vereins. Neben den Langzeit- und Kreuzbandverletzten Ron Linke, Klemens Fraustadt und Sebastian Monik fehlten aus unterschiedlichsten Gründen auch noch Jona Schneider, Paul Lehmann, Florian Seifert, Jakub Trnka und Martin Golbs. So gab Maciej Machowski sein Debüt in der Startelf der „Ersten“ und mit Marco Trost, David Eckner und Paul Marko saßen Spieler der tapferen Reserve bzw. der talentierten A-Jugendmannschaft auf der Bank.

 

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BEZIRKSLIGA Ost NFV 09-SV Neustadt/Spree 0:3 (0:1)

Der Start ins Jahr 2014 endete für die Zweite der Gelb-Weißen mit einer Niederlage. Im Duelle der beiden Aufsteiger gewann der SV Neustadt/Spree nicht unverdient auf der „Jungen Welt“. Es war erst der zweite Auswärtssieg der Neustädter. mehr...

Frühlingserwachen

19. Spieltag, Landesliga Sachsen, VFL 05 HOHENSTEIN-ERNSTTHAL (9.) - NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 (3.)
(Sonntag, den 9. März 2014, Anstoß 15 Uhr, HOT-Sportzentrum)

Nach dem Derby ist schon wieder vor der nächsten schweren Auswärtshürde. Die Gelb-Weißen sind an diesem Wochenende in der Karl-May-Stadt Hohenstein-Ernstthal zu Gast, beim dort heimischen VfL 05. Die Partie wurde auf Wunsch der Gastgeber auf Samstag auf Sonntag verlegt, dem stimmte der NFV09 zu. Die Sachsenringstädter sind nun schon einige Jahre in der Sachsenliga der Gegner der Neißestädter. Meist fuhr man mit leeren Händen aus „HOT“ zurück. So gab es im Vorjahr z. B. eine 0:1-Niederlage, wo die Wonneberger-Elf keine sonderlich gute Leistung zeigte. Auch im Hinspiel gab es nur ein torloses 0:0, was das Prädikat „eher langweilig“ bekam. Doch mit dem 4:2-Derbysieg gegen den SV See 90 im Rücken fahren die Neißestädter mit ordentlich Selbstvertrauen an den Sachsenring. Diese feine Leistung am Sonntag macht Mut für die neuen Aufgaben. Immer wieder trieben die „Köpfe“ im Görlitzer Spiel Lars Krüger und Miro Sentivan ihre Mitspieler an. Nur mit der gemeinschaftlichen Schaltpause zwischen der 80. und der 85. Minute konnte Fred Wonneberger nicht zufrieden sein.

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NFV09 - SV See 90 4:2 (1:0)

(Bilder vom Spiel HIER) Als verdienter Sieger geht unsere Mannschaft aus diesem gutklassigen Derby hervor. Auch wenn es nach der 3:0 Führung des NFV am Ende noch einmal spannend wurde und richtige Derbystimmung aufkam, die Gelb-Weißen waren das spielerisch bessere und über weite Strecken überlegene Team. Beim SV See wurde es immer nach ruhenden Bällen gefährlich. mehr...

Eine Frage der Ehre

18. Spieltag Landesliga Sachsen, NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 (3.) – SV SEE 90 (13.)
(Sonntag, den 2. März 2014, Anstoß 15 Uhr, Stadion „Junge Welt“, Görlitz)

Revanche. Der Brockhaus beschreibt dieses Wort als Wiedervergeltung (im guten oder bösen Sinne), Vergeltung, sich Genugtuung schaffen.

Die Gelb-Weißen wollen einfach die 2:3-Niederlage aus dem Sommer ausmerzen, die für lange Gesichter beim Altstadtfest sorgte. Schmerzhaft ist es allemal ein Derby zu verlieren, das mussten die Wonneberger-Schützlinge schon am 3. Spieltag der neuen Saison erfahren. Ihnen gelang aus einem 0:3 Rückstand zwar noch eine Aufholjagd auf 2:3, doch am Ende war diese bittere Niederlage besiegelt. Jetzt, an diesem Sonntag, haben die Jungs vom NFV09 die Chance es wieder gerade zu rücken. Sie sind heiß auf dieses Match, das die Fußballfans schon so ein bisschen elektrisiert.

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Punkt im Nudeltopf

17. Spieltag Landesliga Sachsen, BSG STAHL RIESA - NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 1:1 (1:0) (BILDER vom Spiel HIER)

Die Gelb-Weißen bleiben auch im neuen Jahr weiterhin ungeschlagen. Bei gutem Fußballwetter holte die Wonneberger-Elf in der Nudelarena zu Riesa vor 558 Zuschauern einen ganz verdienten Punkt.

Der NFV09 begann mit der identischen Aufstellung wie schon beim Stollberg-Spiel vorige Woche. Nur der wiedergenesene Paul Lehmann saß für Maciej Machowski auf der Auswechselbank.

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Zündende Ideen gefragt

17. Spieltag Landesliga Sachsen, BSG STAHL RIESA (12.) - NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 (3.)
(Samstag, den 22. Februar 2014, Anstoß 14 Uhr, Nudelarena, Riesa)

Das war ein spektakuläres und offensives Spiel, was der NFV09 und die BSG Stahl Riesa am zweiten Spieltag der noch so jungen Saison boten. An einem warmen Sommersonntag hieß es am Ende 5:4 für die Neißestädter aufgrund einer tollen Moral und Siegeswillen, denn nach einer knappen halben Stunde Spielzeit lagen die Wonneberger-Schützlinge zum Entsetzen der NFV09-Fans schon 0:3 hinten.

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NFV09 - FC Stollberg 2:1 (1:0)

(Bilder vom Spiel HIER) Auch wenn die Stollberger momentan als Tabellenletzter etwas den Anschluß zum rettenden Ufer verloren haben, warnte NFV Coach Fred Wonneberger vor dem Spiel eindringlich, daß Ganze als eine leichte Aufgabe anzusehen. Und am Ende steht für die Gelb-Weißen in diesem Nachholspiel, ein schwer erkämpfter Arbeitssieg. In der Winterpause gab es beim NFV personelle Veränderungen.  mehr...

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